Hiromi Shinya - Entdecker des Enzym-Faktors

Entdecker des Enzym-Faktors

 

Nach dem Studium der Medizin und dreijähriger Tätigkeit an einem US-Militärkrankenhaus in Japan ging Dr.Hiromi Shinya als Assistenzarzt für Chirurgie nach New York. Dort wurde er zum Pionier der Gastroskopie und Koloskopie. Er ist Professor für klinische Chirurgie an der Albert Einstein School of Medicine in New York und arbeitet als Berater mehrerer gastroenterologischer Fachkliniken in Japan. Mit über ziebzig Jahren leitet er immer noch seine eigene Magen-Darm-Klinik in New York und hat sich als Buchautor sowie Gesundheits-und Lebensberater einen Namen gemacht.

 

 

Enzyme als Schlüssel zur Gesundheit

 

Ein Faktor der bei der Bewahrung der menschlichen Gesundheit eine zentrale Rolle spielt, sind Enzyme. Enzym ist ein genereller Terminus für hochmolekulare Proteine, die in der Zelle von Lebewesen gebildet werden und als Biokatalysatoren den Zellstoffwechsel steuern. Einfach gesagt handelt es sich um organische Verbindungen, die für alle Lebewesen essenziell sind. Es sollen über 5000 Enzyme im menschlichen Körper am Werk sein, aber nicht alle werden im Körper hergestellt. Es gibt zwei Hauptkategorien von Enzymen, solche die von außen über die Nahrung zugeführt werden. Von den im Körper produzierten Enzymen werden ungefähr 3000 von den Mikroorganismen im Darm hergestellt. Gewohnheitsmäßiger Konsum von Alkohol und Tabak, übermäßige Nahrungszufuhr, Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln und Getränken, stressreiche Lebens-und Arbeitsumstände und Medikamentenverbrauch gehören zu den Faktoren, durch die große Mengen von Enzymen aufgebraucht werden. Das zeigt, wie notwendig eine Lebensweise ist, durch die unsere körpereigenen Enzyme eher vermehrt als aufgebraucht werden. Das ist das Grundprinzip der Shinya-Methode.

 

 

Ernährung für Gesundheit und Wohlbefinden

 

Nach welchen Kriterien sollen wir unsere tägliche Nahrung auswählen? Diese Frage ist von großer Bedeutung, denn die alte Regel „Der Mensch ist, was er isst“, gilt tatsächlich. Durch unsere tägliche Nahrung wird unser Körper am Leben gehalten – das bedeutet, Gesundheit und Krankheit sind das Gesamtresultat dessen, was wir essen. Das Japanische Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Wohlfahrt beschloss die Bezeichnung für Beschwerden, die damals als Krankheiten des Erwachsenenalters bezeichnet wurden – wie Krebs, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes, Leberbeschwerden, Bluthochdruck und zentrale Gefäßkrankheiten in (Lebens-) Gewohnheits-Erkrankungen umzuändern. Durch die Erforschung der Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit war klar geworden, dass jene Krankheiten durch Lebensgewohnheiten und nicht durch den Alterungsprozess verursacht werden. Gegenwärtig stehen die Verbraucher einem breit gefächerten Angebot an Lebensmitteln gegenüber. Was Sie aus dieser Vielfalt auswählen, wird Ihren Gesundheitszustand bestimmen.

 

 

Was Du isst, bestimmt, was Du bist

 

In der modernen westlichen Medizin werden die Patienten vom Arzt kaum nach ihren Essgewohnheiten gefragt. Dies ist auch der Grund warum Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Erkrankungen des Bindegewebes und Leukämie als unheilbare Krankheiten unbekannten Ursprungs bezeichnet werden. Wenn man die Zusammenhänge zwischen Essgewohnheiten und Krankheiten besser untersuchen würde, könnte man die unbekannten Ursachen zu bekannten machen. Bei allen die jeden Tag Zigaretten rauchen und Alkohol trinken, eine Menge Fleisch, aber kaum Obst oder Gemüse verzehren und ferner von frühem Alter an Milchprodukte wie Milch, Joghurt und Butter konsumieren, werden sich an einem bestimmten Punkt ihres Lebens solche Gewohnheits-Erkrankungen entwickeln. Die Art dieser Krankheiten wird aber auch von den genetischen Anlagen und der Umwelt abhängen. Obwohl der Krankheitstyp von Genen und Umweltfaktoren abhängt, steht zweifellos fest, dass Menschen mit schlechten Lebensgewohnheiten mit Beschwerden rechnen müssen.

 

 

Die Shinya – Methode / Empfohlene Essgewohnheiten

 

Kauen Sie Ihre Nahrung gut. Gutes Kauen aktiviert die Speichelbildung, deren Enzyme sich gut mit dem Magen- Gallensaft verbinden und den Verdauungsvorgang unterstützen. Essen Sie möglichst organisch angebautes Vollkorngetreide. Naturreis, Vollkorn und Hülsenfrüchte sind sehr zu empfehlen. Essen Sie möglichst nur Fleisch von Tieren, deren Körpertemperatur unter der menschlichen Temperatur liegt. Fleisch von Tieren mit höherer Körpertemperatur (Rind, Geflügel) enthalten tierische Fette die sich im menschlichen Blutkreislauf verfestigen. Fleisch von Tieren mit niedriger Körpertemperatur (Fisch) ist empfehlenswert, da Fischöl in unserem Körper flüssiger wird und die Blutgefäße reinigt. Vermeiden Sie es, 4-5 Stunden vor dem Schlafengehen zu essen oder zu trinken. Wenn der Magen in der Nacht leer ist, ist die Magensäure so stark, dass sie schlechte Bakterien abtötet. Dadurch entsteht ein ausgewogenes Milieu in den Verdauungsorganen, dass der Selbstheilung, Widerstandskraft und Immunabwehr förderlich ist.

 

Trinken Sie täglich 8-10 Gläser Wasser. Es ist dabei wichtig, sich regelmäßige Zeiten anzugewöhnen und einzuhalten. Essen sie hochwertige Kohlenhydrate. Diese sind leicht zu verdauen und dienen als direkte Energiequelle. Volles Getreide enthält nicht nur hochwertige Kohlenhydrate, sondern mit Faserstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen viele Substanzen, die zur Verbesserung des Stoffwechsels, des Kreislaufs und der Ausscheidung beitragen.

 

 

 

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