Quinoa - das Wunderkorn

 

Quinoa, das pflanzliche Multitalent wird nun schon seit mehr als 5000 Jahren kultiviert, und seitdem kommen die Körner auch bei vielen Gerichten als Beilage auf den Teller. Obwohl Quinoa die gleiche Rolle spielt wie beispielsweise Weizen, Bulgur oder Couscous, gehört es doch zu der Familie der Rüben, Mangold oder dem Spinat. Quinoa stellt zudem eine sehr gute Alternative zu einer Weizenfreien Ernährung dar. Die Körner sind vor allem deswegen so begehrt, weil sie krankheitsbekämpfende Antioxidantien beinhalten, Gluten frei sind und außerdem noch reich an Mineralien. Weiterhin besitzen sie neue essenzielle Aminosäuren. Verwendung finden sie sogar als Überlebensvorrat in der Raumfahrt.



Was ist eigentlich Quinoa?

 

 

Die Quinoakörner sind die Samen der einjährigen Pflanze mit dem botanischen Namen „Chenopodium Quinoa“. Sie gedeiht in großer Kälte, aber auch bei heißester Sonneneinstrahlung. Außerdem kann sie sowohl auf sandigen, als auch auf salzigen Böden angebaut werden. Nach dem Reifen sind sämtliche Teile der Pflanze zum Verzehr geeignet. Die Blätter können zu einem Salat verarbeitet werden, sie sind mineralstoffreich und erinnern im Geschmack an Mangold oder Spinat. Sie können entweder im rohen Zustand oder auch gekocht verzehrt werden. Quinoa, das pflanzliche Multitalent, kann ohne weiteres als reines Vollkornprodukt angesehen werden, denn die Körner haben einen hohen Proteingehalt. Dadurch sind die Körner wichtig für ein aktives Immunsystem. Außerdem unterstützen sie gleichzeitig auch den Aufbau der Muskeln und sind für die Bildung neuer Zellen zuständig.



 

Die Nährstoffe von Quinoa

 

 

In den Quinoa Körnern steckt doppelt so viel Protein wie in Reis oder Gerste. Gekocht schmecken sie etwas nussig, haben aber dennoch eine Knusprigkeit. Als so genanntes Pseudogetreide kann Quinoa sowohl als Zerealien zum Frühstück genossen werden, als auch als Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten oder zum Abendbrot in einem Salat. Wer viel Wert auf genügend Kohlenhydrate legt, sollte viel Quinoa verzehren, denn Dreiviertel der Kalorien setzen sich bei den Körnern aus Kohlenhydraten zusammen. Nur eine einzige Tasse gekochter Quinoa hat insgesamt 17 Gramm Kohlenhydrate zu bieten.



Quinoa wird gern auch als Andenhirse oder Peru-Reis angeboten und ist der neue Trend in der modernen Küche.

 

Quinoa ist reich an:



  • Eisen

  • Kalium

  • Proteinen

  • Kohlenhydrate



 

Wie kann Quinoa zubereitet werden?

 

 

Quinoa kann jeden Tag in der Küche eingesetzt werden, denn es ist vielseitig und schmackhaft. Es ist prädestiniert für Salate, zum Beispiel bei Möhren, Sellerie, Tomaten und Paprika. Der Ideenreichtum ist hierbei fast unerschöpflich und das Gute ist, mit Quinoa kann auch Gewicht verloren werden. Quinoa ist ideal für Veganer und Vegetarier, denn es kann zu einem sättigendem Auflauf zubereitet werden oder es wird geröstet und als Snack für zwischendurch verwendet. Dabei ist das Grundrezept bei Quinoa ganz einfach, denn 259 Gramm Quinoa werden in 500 ml Wasser für circa 25 Minuten leicht geköchelt und danach lässt man das Ganze dann noch für 5 Minuten ausquellen. Jetzt können die Körner für jede Speise anders zubereitet werden.



Quinoa, das pflanzliche Multitalent ist ein wahres „Wunderkorn“ und heute aus vielen Küchen gar nicht mehr wegzudenken. Wer es ausprobieren möchte, kann im Internet viele Gerichte und dessen Zubereitungsarten finden. Quinoa ist sogar in der Lage eine Regenerationszeit drastisch zu verkürzen, und es wird nicht umsonst das „Superfood“ unter den Nahrungsmitteln genannt. Es stärkt zudem auch noch das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend. Besonders bei Sportlern ist Quinoa, das pflanzliche Multitalent sehr beliebt, denn es ist der ideale Energielieferant.

 

 

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