Was macht uns krank und wie geht es einem übersäuerten Menschen

Bei dem Wort Übersäuerung denken die meisten Menschen an unangenehmes Sodbrennen. Sodbrennen ist aber nur eines der vielen Symptome, die es gibt, wenn der Körper übersäuert ist. Wer wissen will, wie es zu Sodbrennen kommt, der sollte sich zunächst darüber informieren, wie es überhaupt zu einem übersäuerten Organismus kommen kann. Der Körper hat ein sehr genaues System, wenn es um den Säure-Basen-Haushalt geht, und bestimmte Mechanismen sorgen dafür, dass alles im Gleichgewicht bleibt. Zu diesen Mechanismen gehören die Atmung, aber auch die Verdauung, der Kreislauf und die Produktion von Hormonen.

 

Zusammen arbeiten sie daran, dass der pH-Wert des Körpers immer auf einem gesunden Level bleibt. Wenn nur einer dieser Mechanismen aus dem Takt kommt, dann stimmt die Balance nicht mehr und der Körper wird übersäuert. Die Übersäuerung des Körpers ist die Ursache einer falschen Ernährung mit zuviel an Fett, Zucker, industriell hergestellten Lebensmittel, Alkohol, Nikotin, Schwermetallablagerungen und Umweltgifte. Aber auch die Gabe von Medikamenten und Stress bringen den Säure-Basen-Haushalt im Körper durcheinander.  

 

Die anfänglichen Symptome der Übersäuerung können vielfältig und meist noch harmlos sein. Kopfschmerzen, Müdigkeit und Sodbrennen zählen häufig dazu, werden aber meist nicht beachtet. Wenn der Körper Jahrelang in diesem Missverhältnis zwischen Säure und Base zurecht kommen muss, stellen sich zwangsläufig größere Krankheitsbilder dar.

 

Aus den anfänglich noch harmlosen Beschwerden werden dann größere Probleme. Es treten schon spezifischere Krankheitsbilder wie Bluthochdruck, Magen-Darm Probleme, Allergien oder Gelenk-Beschwerden auf. Krankheiten werden von Säure gefördert. Bei einer Übersäuerung braucht der Mensch Basenbildner. Werden diese nicht zugeführt, muss der Organismus auf seine körpereigenen Depots zurückgreifen.