Wichtige Vitamin-, Mineral- und Schutzstofflieferanten

Das grüne Salatblatt ist wie jedes grüne und damit chlorophyllhaltige Blatt in der Lage, aus der Sonnenenergie komplexe chemische Verbindungen aufzubauen. Zuerst werden aus Kohlendioxid und Wasser Kohlenhydrate hergestellt, welche für den menschlichen Organismus als Energiequelle dienen. Als zentrale Schaltstelle wirkt im Blatt das Chlorophyll, welches die Energie überträgt. Chlorophyll ist für die grüne Farbe des Blattes verantwortlich und besitzt als zentrales Atom das Magnesium.

 

                                                                                     

 

 

Im menschlichen Organismus wird durch Chlorophyll die Blutfarbstoffbildung angeregt. Dies führt zu einer verbesserten Blutatmung, einer Steigerung der Muskelfunktion, einer Vermehrung der roten Blutkörperchen, einer Harmonisierung der Nervenimpulse, einer Erhöhung der Wasserausscheidung, einer Blutdrucknormalisierung und einem Vitalitätszuwachs. Salate werden vorzugsweise roh gegessen. Deshalb sind sie wichtige Vitamin-, Mineral- und Schutzstofflieferanten, wobei diese am meisten in den äußeren Blättern enthalten sind. Außerdem sind Salate Schlankmacher auf Grund ihres geringen Kaloriengehaltes. Am besten genießt man den Salat vor dem Hauptgang, denn Salate regen die Verdauungssäfte an und bereiten somit den Magen- Darmtrakt auf die Hauptmahlzeit vor. Durch den hohen Gehalt an Ballaststoffen, hat Salat einen hohen Sättigungswert. Die Aussage, dass Salat wegen Gärungsprozessen, am Abend nicht gegessen werden soll, ist wissenschaftlich umstritten. Es gibt aber Menschen, die individuelle Verträglichkeitsprobleme haben, und das sollte natürlich berücksichtigt werden. Außerdem ist wegen der vielen Faserstoffe auf besonders gründliches Kauen zu achten.

 

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Feld- und Gartensalate

Die Kopfsalate, Nummer Eins unter den Salaten, enthalten neben vielen Vitaminen und Mineralien auch einen opiumähnlichen Stoff, der beruhigend aus das zentrale und vegetative Nervensystem wirkt. Deshalb eignet sich Kopfsalat und auch sein Press-Saft gut als schlafförderndes und beruhigendes Naturheilmittel.

 

Wildsalate

Der Vitalstoffgehalt der Wildsalate ist ebenfalls beachtlich. Oft braucht man nur vor die Haustüre zu gehen, um einen wohlschmeckenden gesunden Salat zu erhalten. Da die Wildsalate etwas in Vergessenheit geraten sind, sollten der Brennesselsalat und der Löwenzahnsalat näher vorgestellt werden. Weitere als Salat mögliche Wildkräuter: z.b. Sauerampfer, Giersch, Brunnenkresse, Borretsch, Portulak oder Süßdolden.

 

Brennessel

Damals wurde die Brennessel als vollwertiger Spinatersatz genutzt. Die Brennessel hat nicht nur den gleichen Nährwert, sondern schmeckt auch sehr ähnlich wie Spinat. Sie besticht durch ihren hohen Eisen- und Magnesiumgehalt (Chlorophyll). Volksmedizinisch spricht man von der Brennessel als blutreinigend, das bedeutet wissenschaftlich entwässernd und verdauungssaftanregend. Sie findet sich in vielen Entwässerungstees.

 

                                                                                               

 

Da die Brennessel wild wächst, kann sie mit Handschuhen leicht gesammelt werden. Brennesselblätter eignen sich nicht nur für einen kräftigen Salat, sondern können auch zu einer Suppe oder einem wohlschmeckenden Gemüse verarbeitet werden.

 

Löwenzahn

Den Löwenzahn nur als Wildgemüse zu bezeichnen wäre ungerecht. Löwenzahn ist auch eine Heilpflanze. Neben seiner appetitanregenden Wirkung können die Löwenzahn-Bitterstoffe die Leber-Gallenfunktion anregen und auch sämtliche Verdauungsdrüsen, auch die Nieren anregen. Die im Milchsaft enthaltenen Stoffe Inulin und Cholin wirken cholesterinsenkend. Deshalb ist eine Behandlung bei folgenden Erkrankungen angezeigt: Leberverfettung, Fettleibigkeit, hoher Cholesterinspiegel und Magen-Darm-Gallenbeschwerden verschiedenster Art.