Wenn der Körper plötzlich streikt ......

übersäuerung des körpers

Die anfänglichen Symptome einer Übersäuerung des Körpers können vielfältig und meist noch harmlos sein. Kopfschmerzen, Müdigkeit und Sodbrennen zählen häufig dazu, werden aber meist nicht beachtet. Wenn der Körper Jahrelang in diesem Missverhältnis zwischen Säure und Base zurecht kommen muss, stellen sich zwangsläufig größere Krankheitsbilder dar:

 

Bindehautentzündung

Ein übersäuerter Körper neigt immer zu Entzündungen. Dies hat den Grund, weil die überschüssige Säure sich negativ auf unser vegetatives Nervensystem ausübt. Dabei wird der Sympathikus angeregt. Dieser begünstigt Fieber und lässt Entzündungen entstehen. Bei einem übersäuerten Menschen sind die Augen deutlich empfindlicher, was sich oft in einer Bindehautentzündung zeigt. Zusätzlich ist auch die Lichtempfindlichkeit enorm gestört.

 

Gastritis

Eine Magenschleimhautentzündung, oder auch bekannt als Gastritis, ist die Folge von übermäßiger Säureproduktion der Magenbelegzellen. Als Ursache werden die fehlenden basischen Stoffe genannt. Diese werden zur Neutralisierung des sauren Speisebreis benötigt, der vom Magen in den Zwölffingerdarm abgegeben wird. Die überschüssige Säure lässt die Schleimhaut reagieren, Magenbeschwerden und Entzündungen machen sich daraufhin bemerkbar. Durch die Überreizung kommt es zu Magenkrämpfen. Aufgrund der nachlassenden Abwehrkräfte in diesen Bereichen, entstehen dann weitere Krankheitsbilder wie Magengeschwüre.

 

 

Gicht

Erhöhte Harnsäurewerte sind typische Anzeichen einer Übersäuerung des Körpers. Von allen Säuren, die in unserem Körper entstehen, zählt die Harnsäure zu denjenigen, die sich in Flüssigkeiten am schwersten lösen kann. Die Gicht bringt auch zahlreiche Symptome mit sich. Gelenke, wie Zehen, Schulter oder Ellenbogengelenke schwellen stark und sehr schmerzhaft an. Auch Schleimbeutel und Sehnenscheiden können sich entzünden und schmerzen. Das gefährlichste Symptom der Gicht ist die Versteinerung der Niere, welches durch die nicht gelösten Harnsäurekristalle entsteht. Dies kann zur Funktionsuntüchtigkeit der Niere führen. Um einer Gicht vorzubeugen ist die Ernährung ein entscheidender Faktor. Denn zu viel tierisches Eiweiß erhöht die Gefahr an Gicht zu erkranken. 

 

 

Magengeschwüre

Bevor es überhaupt zu einem Magengeschwür kommen kann, muss der Körper bereits seit längerer Zeit in einem übersäuerten Zustand sein. Die vorhandene Übersäuerung zwingt dann sprichwörtlich den Magen dazu, Säure zu bilden, wobei überhaupt keine Nahrung verdaut werden soll.

 

 

Müdigkeit

Erschöpfungsneigung ist bei übersäuerten Menschen sehr häufig zu beobachten. Oft können alltägliche Dinge nicht mehr ausgeübt werden, weil die Müdigkeit die Lebensfreude raubt. Auch Schlafstörungen, Gedächtnisschwäche und Konzentrationsstörungen zählen dazu. Die Müdigkeit ist eine Begleiterscheinung der ständigen Überreaktion des Körpers auf das vegetative Nervensystem. Grundsätzlich steuert der Sympathikus die Reaktionsbereitschaft und das Wachsein. Jedoch erschöpft sich der Körper, weil er ständig durch den Säurereiz zu Höchstleitungen angetrieben wird und keine erforderliche Ruhe findet. Betroffene leiden dann unter ständiger Müdigkeit und Schlafstörungen. Die dringende Erholung, die diese Menschen bräuchten, wird ihnen durch das vegetative Nervensystem auferlegt, das Signale des Wachseins sendet. Für extreme Müdigkeit am Tag und Schlafstörungen in der Nacht, wird der säureempfindliche Sympathikus verantwortlich gemacht.

 

 

Nieren- und Blasensteine

In den westlichen Industrieländern zählen die Nieren- und Blasensteine zu einem wahren Volksleiden. Frauen und Männer sind gleich betroffen. Das moderne Leben trägt viel zu diesem Krankheitsbild bei. Sitzende Tätigkeiten, geringe Trinkmenge, Bewegungsmangel und Überernährung zählen dazu. Eine Übersäuerung mit einem Mangel an Magnesium und erhöhten Harnsäurewerten begünstigt die Bildung von Nieren- und Blasensteinen.

 

 

Rheumaerkrankungen

Zu diesen Krankheitsgruppen zählt das Weichteilrheuma, die nicht entzündliche Arthrose und der entzündliche Gelenkrheumatismus. In der Schulmedizin ist die Ursache für Rheuma bis heute noch ungeklärt. Dagegen sehen die Säureforscher die Ursachen der Rheumaerkrankungen als klar. Die überschüssigen Säuren sind Schuld an den Schmerzen des Rheumatikers. Für Entsäuerungstherapeuten ist es daher sehr wichtig, den Säure-Basen-Haushalt wieder in ein gesundes Gleichgewicht bringen.

In den meisten Fällen der rheumatischen Erkrankungen liegt bereits eine lange bestehende Übersäuerung des Körpers vor. 

 

 

Ekzeme

Ekzeme äußern sich durch entzündliche und juckende Bereiche der Haut. Wer in einem übersäuerten Körpermilieu lebt, wird unweigerlich diese Art der Hautveränderung zu spüren bekommen. Das Säure-Basen Ungleichgewicht regt das Abwehrsystem und das Lymphsystem an.